zoom
zoom

Zwei Tage nach Soneas Geburt – wir hatten gerade ziemlich unsensibel die Diagnose Down-Syndrom um die Ohren gepfeffert bekommen – besuchte uns die Tante meines Mannes René im Krankenhaus. Sie trat völlig unbefangen an Soneas Bettchen, dass ich gleich ansetzte: „Weißt du schon …. ?“ „Ja, und?“, unterbrach sie mich, „das sind Sonnenscheinkinder!“
Sonnenscheinkinder. Das war so ziemlich das Schönste und Aufbauendste, was ich in den vergangenen Stunden gehört hatte. Und es zauberte sogar ein kleines Lächeln in mein tränenverschmiertes Gesicht. Sonnenscheinkinder. Wie passend, dass wir während der Schwangerschaft beschlossen hatten, unser Kind Sonea zu nennen, wenn es ein Mädchen wird. Sonea bedeutet Sonne, und auch Gold.
Ja, die Tage und Wochen nach der Diagnose waren wahrlich nicht die schönsten in meinem Leben. Aber das sollte sich schneller ändern, als ich es für möglich gehalten hatte. Nach Regen folgt bekanntlich Sonnenschein und so wurde aus Familie W. aus K. am R. irgendwie recht schnell Familie Sonnenschein.



Schon immer hatte ich mir gewünscht, einmal ein Mädchen 





